Hakuna Matata – Wir waren auf Safari in Tansania!

Hakuna Matata! Tansania – Herzensland!

Ankunft: 21. Juni 2019, Ankunft: Kilimanjaro Airport, Ankunft: Afrika, Ankunft: in einer anderen Welt!

Es war mein großer Wunsch, diese Afrika-Reise als Familie zu unternehmen. Das ist mit einem fast 19-Jährigen keine Selbstverständlichkeit mehr, deshalb freue ich mich umso mehr, dass mein Wunsch heuer wahr wurde! Warum mir diese Reise so „wichtig“ war/ist? Weil Afrika lässt uns, wie kein anderer Kontinent auf dieser Welt, über den „Ibiza-Tellerrand“ hinweg schauen und nichts ist mir wichtiger, als das! Nichts finde ich wichtiger, als jungen Menschen die Welt, abseits unserer heilen Welt in Europa, zu zeigen.

Afrika berührt, Afrika ist intensiv, Afrika öffnet die Augen, Afrika macht traurig und glücklich zugleich – auch wenn man, wie wir, als „klassischer Tourist“ unterwegs ist  – Afrika macht was mit uns!

 

UNSERE REISE:

 

1 Woche SAFARI in TANSANIA + 1 Woche BADEN auf ZANZIBAR

(Den genauen Verlauf der Safari finden Sie unten im Angebot, ich erzähle nur einen Auszug unserer Safari, wie es so abläuft und warum Tansania so besonders ist …). Zanzibar folgt dann nächste Woche …

Der erste Teil unserer Reise war den Tieren, der Natur, dem Land der Massai und dem Sternenhimmel gewidmet. „Unser“ Driver-Guide Julius hat uns bereits am Flughafen Kilimanjaro in Empfang genommen und war nun unser so sympathische, liebenswürdige Gefährte für die nächsten Tage in der Wildnis. Mit ihm haben wir uns immer sicher gefühlt, auch wenn Löwen und Geparden direkt an unserem Jeep waren.  Bei einer Safari ist jeder Tag anders, jeder Tag besonders und man weiß in der Früh nie, was kommt …ein bissl wie Schwammerlsuchen in Österreich, nur anders halt ;-)!

Unser erster Tag war dem Tarangire Nationalpark gewidmet. Julius hat uns pünktlich um 08.00h mit einem breiten Grinser und einem fröhlichem „Jambo“, von unserer 1. Lodge abgeholt. Der Jeep war (noch) sauber, die Luft frisch und kühl. Juni ist Winter in Afrika und für uns bestens geeignet. Wir hatten ein herrliches Frühstück mit frischem Mangosaft, köstlichen Omelettes und Banana-bread, waren dick mit „Nobite“, dem besten Mittel gegen Mosquitos besprüht, hatten unsere Safarihosen an und fühlten uns ein bisschen wie echte Ranger.
Der Tarangire Nationalpark zählt zu den nicht so bekannten Nationalparks Tansanias. Wie ich finde, sehr zu Unrecht – er wurde rückblickend gesehen auch zu meinem Lieblingspark. Das liegt vielleicht auch daran, dass Julius und damit auch wir, zu den Tages-Helden wurden. Wir waren live dabei, als ein Cheetah (Gepard) einen Ostrich (Strauß) gejagt und erlegt hat. Das klingt jetzt vielleicht grauslich und blutrünstig, ist aber in der Umgebung hier, der freien Wildbahn, das natürlichste der Welt, aber sehr selten zu beobachten. Universum-Doku live! Mit seinem Walky-Talky hat Julius dann seinen „Driver-Kollegen“ dieses Erlebnis berichtet. Und ab diesem Zeitpunkt wurde Julius´ Grinser noch viel breiter und seine Brust stolz geplustert. ER hat seinen Gästen so ein Erlebnis vermittelt. Bereits am ersten Tag haben wir eine Menge an Elefanten, Zebras, Gnus, Löwen, Giraffen…. gesehen. Nach einem Gin-Tonic an der Bar (Pflicht bei einer Safari ;-)), haben wir  unter unseren „Mosquito-Netz-Betten“ geschlafen wie Babys nach einem erlebnisreichen Tag, tief und fest.

 

Am nächsten Tag geht es weiter zum Lake Manyara Nationalpark. Während der Fahrt dorthin, erzählt Julius interessante Geschichten über sein Land und über das Leben der Menschen. Er beschönigt gar nichts. Erzählt von Korruption, die, wie überall in Afrika, auch in Tansania allgegenwärtig ist und die wir kurz darauf auch gleich selbst mitbekommen. Wir werden von der Polizei aufgehalten. Julius spricht lange mit den Polizisten, sie wollen Geld (das sie in die eigene Tasche stecken würden) ohne Grund. Julius bleibt hart und weil er Touristen dabei hat, schafft er es, ohne zu zahlen davon zu kommen.
Der Lake Manyara Nationalpark ist vor allem bekannt für seine Herden an Pavianen und die seltenen Baumlöwen. Die Paviane sind überall, Elefanten, Flamingos, Flusspferde – wir sind im Glück. Die Baumlöwen lassen auf sich warten – aber Julius erspäht sie für uns. Faul liegen sie in den Bäumen und bewegen sich nur, wenn die Jungen Blödsinn im Schilde führen. Wir stehen mit unserem Fernglas und betrachten das Schauspiel …

Weiter gings in die Serengeti für 2 Nächte und am Ngorongoro Krater für 1 Nacht – es war beeindruckend, erlebnisreich und ich glaube, es war die schönste Reise, die wir je gemacht haben!!!

Warum Tansania? Safari in Tansania bedeutet unglaubliche Vielfalt an Tieren, Wanderungen der Gnus und Zebras in der Serengeti, verschiedenste Nationalparks mit unterschiedlichen Schwerpunkten, z.B. der Ngorongoro Krater – wer hier war, wird nirgendwo noch mehr Tiere zu Gesicht bekommen!

Braucht man Impfungen oder muss man sich gegen Malaria schützen? In Tansania sind keine Impfungen mehr vorgeschrieben. Tansania ist Malariagebiet. Zu unserer Zeit im Juni haben wir allerdings keine einzige Mücke gesehen. Wir haben keine Malaria-Medikamente eingenommen (starke Nebenwirkungen) oder mitgehabt, da es unterschiedliche Malariaarten gibt und die Agenturen vor Ort bestens gerüstet sind. (das muss aber jeder für sich selbst entscheiden!!!)

Wie hoch sind die Nebenkosten bei einer Safari? Sehr gering. Man hat in den Packages das Frühstück, den Picknick-Lunch, Wasser und das Abendessen dabei. Lediglich die Getränke am Abend sind zu bezahlen. Die Preise sind niedriger als bei uns.

Wie viel Trinkgeld gibt man? Ca. 10%, wie bei uns. Unserem Driver haben wir pro Tag USD 20,- gegeben, eine Empfehlung der Agentur vor Ort.

Kann man mit Kindern auf Safari gehen? Ja, absolut. Allerdings würde ich ein Mindestalter von 10 Jahren empfehlen. Sehr aufgefallen ist mir, dass viele Familien mit älteren Kindern, so wie wir, unterwegs waren. Das besondere hält man sich bis zum Schluss auf!!!

Welche Kleidung braucht man bei einer Safari? Ich empfehle langärmelige Blusen/Hemden/T-Shirts und bequeme Hosen. Hier sind tatsächlich Outdoor-Hosen gut geeignet. Wer sich an die Safari Farben, beige, weiß, grün hält, ist auch modisch top unterwegs. Aber eigentlich ist es egal. Schuhe sollten bequem und fest sein. Man braucht aber keine Wanderschuhe. Die meiste Zeit ist man im Jeep – das Verlassen des Autos ist ein bissl gefährlich!!!

Wie sind die Lodges während der Safaris? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten: von einfachen Zeltunterkünften bis zur Luxus-Lodge gibt es alles. Wir haben in sehr guten Lodges gewohnt, kein Luxus, aber sehr komfortabel.

Gibt es Bedenken bezüglich des Essens? Nein, die Küche ist für uns Europäer sehr bekömmlich. Es wird viel gegrillt und frisch vor dem Gast zubereitet. Und schmeckt vorzüglich. Wasser darf nur aus Flaschen getrunken werden. Auch Zähneputzen nur mit abgefülltem Wasser. Steht in jedem Zimmer kostenfrei zur Verfügung.

Welche Jahreszeiten sind für Safaris in Tansania geeignet? In Tansania unterteilt man zwischen Regen- und Trockenzeit. Bestens geeignet: JAN – FEB und JUN – SEP. Je nach Jahreszeit wählt man die Route und Parks, denn die Tiere wandern!!!

Was sind die „Big Five“? Ziel jeder Safari ist es die „Big Five“ – Elefant, Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn, zu sehen. In Tansania ein leichtes Spiel – bis auf das Nashorn, das ist rar!!! Wir haben auch das Nashorn gesehen, auf der letzten Safari, ganz am Ende – Julius gab alles …, für uns wäre es gar nicht soooo wichtig gewesen. Aber da gehts um seine Reputation!!!

 

Privat-Safari mit 4 Nationalparks
Hakuna Matata

1. Tag: Arusha – Tarangire
Abfahrt aus Arusha Flughafen, ca. 14 Uhr zum Tarangire Nationalpark.   Der landschaftlich wunderschöne Park besticht vor allem wegen seiner zahlreichen Baobab Bäume. Der Tarangire ist außerdem Heimat von bis zu 6000 Elefanten. Nächtigung in der Sopa Lodge

2. Tag: Tarangire – Lake Manyara
Morgens Pirschfahrt – anschließend noch Mittagessen im Camp. Nachmittags Fahrt durch das große Rift Valley zum Lake Manyara. Gegen Abends erste Pirschfahrt im stark bewaldeten Park und es braucht nicht allzu viel Glück um hier Löwen zu sichten – in der Nachmittagssonne klettern Sie meist in den Bäumen. Nächtigung: Manyara Serena Lodge

3. Tag: Manyara – Serengeti
Nach der Morgenpirsch durch den Lake Manyara Nationalpark und dem Mittagessen beginnt die Überlandfahrt in die Serengeti. Unterwegs bleibt Zeit für Foto-Stopps entlang der malerischen Route, ab dem Gate erste Tierbeobachtungen in der Serengeti. Zwei Nächtigungen in der Serena Serengeti Lodge

4. Tag: Serengeti
Pirschfahrten durch die steppenartige Landschaft immer auf der Suche nach den großen Gnu- (Wildbeest) und Zebraherden, meist immer verfolgt von den Räubern der Wildnis. Neben den „Big 5“ (Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel, Elefant) begegnen Sie sicherlich noch einer Vielzahl von anderen Tieren und Vogelarten.
Tierbeobachtungen und Safari stehen auf dem Tagesprogramm.

5. Tag: Serengeti – Olduvai – Ngorongoro
Morgens Fahrt zum Ngorongoro Krater. (Fakultativ Stopp am kleinen Museums in Olduvai mit interessanten Fossilien Funden, Kosten ca. USD 36,–). Einfahrt in den Krater, Pirschfahrt mit Picknick-Stopp mitten in der Wildnis der wundervollen Landschaft des Nationalparks. Diese weltweit größte Caldera fasziniert mit einem unglaublichen Tierreichtum. In der weiten Grassteppe und den Akazienwäldern finden Sie fast alle Tierarten Ostafrikas. Mit etwas Glück können sie hier die Big Five – Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn und Leopard – innerhalb weniger Stunden sichten. Nächtigung: Ngorongoro Serena Lodge.

6. Tag: Arusha
Nach dem Frühstück ca. 2 bis 3 Stunden Rückfahrt nach Arusha-Kilimanjaro Flughafen.

ab EUR 2955,-
pro Person, ab/bis Airport Kilimanjaro
(Preis bezieht sich auf die Lodge Kategorie „Superior“)

(Flüge, bzw. Anschlussprogramm Zanzibar buchen wir zu tagesaktuellen Tarifen dazu)

Leistungen:
Privat-Jeepsafari
Übernachtungen in den Lodges
lokale englischsprachige Fahrer-Guides; deutschspr. gegen Aufpreis)
Pirschfahrten lt. Programm
Nationalparkgebühren
Verpflegung laut Programm: 5xFrühstück, 4xMittagessen, 5xAbendessen
1l Trinkwasser per Tag und Person
Flying Doctors Erstversorgungsversicherung

Nächste Woche geht es weiter auf die Trauminsel Zanzibar!

 

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