Wir stellen uns vor …

Nachdem ich letzte Woche (vergeblich) versucht habe, eine Newsletter-Abonnentin, die aus unerklärlichen Gründen die Freitags-Geschichten nicht mehr erhält, zu reaktivieren, bin ich in die Tiefen der Newsletter-Technik abgestiegen und habe gesehen, wie viele neue Mitleser wir hier haben. Das freut mich ganz ungemein. Ich musste schmunzeln, denn am Anfang, also am 4. November 2010!!!! war es noch so, dass ich tatsächlich fast Jede und Jeden kannte, mittlerweile – viele, viele unbekannte Namen und eine Abonnentenzahl, die mich glücklich macht. Jeden Freitag erhalte ich so liebe Mails von Ihnen, die mich immer wieder motivieren, hier weiterzumachen.

Zeit also eine kleine Vorstellungsrunde zu machen …, wer sind wir, wie ticken die Zuklins, was lieben wir, wer passt zu wem.

Ich starte mit mir selbst und werde in den folgenden Wochen, in unregelmäßigen Abständen, jeweils eine/n Kollegin/Kollegen vor den Vorhang holen …

Ich frage also in die Firmen-Whatsapp-Gruppe: „Bitte schreibt mir zwei Adjektive, die mich charakterisieren.“ Das gleiche schreibe ich in die Familien-Gruppe …

Zuvorkommend, an 1000 Dingen interessiert, freundlich – sagt die Mama

Kreativ, kommunikativ, bissi chaotisch, immer gut gelaunt, „kopfzerbrecherisch“, herzlich, hektisch, optimistisch, engagiert – sagen die (besten) Kollegen. (Sie sagen noch so viele liebe Dinge mehr, ich bin sprachlos)

Tolerant, liebevoll, fürsorglich, umsichtig, stur – konnte ich den Männern zu Hause aus der Nase ziehen. (denen jetzt ständig noch was Neues einfällt, viel Blödsinn allerdings)

(Probieren Sie das auch mal mit Ihren Lieben aus …, jeder soll Sie mit Adjektiven beschreiben – macht Spaß, Sie werden sehen!)

Eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe …

Wenn ich mich für nur 1 Land entscheiden müsste, in das ich bis zu meinem Lebensende reisen darf …,
ich MUSS mich entscheiden ???!!!

… ich muss mich entscheiden

Okay, ganz schwer – aber irgendwie auch nicht …

ITALIA
amore mio
und am liebsten …
ganz unten im Süden, da wo es nicht mehr schick, dafür umso authentischer ist,
wo die karierten Plastiktischtücher auf den Tischen liegen,
wo die Wäsche aus den Fenstern hängt,
wo die besten Tomaten auf den Feldern wachsen,
wo die schwarze Ndrangheta zu Hause ist,
wo die Bergamotten auf den Bäumen hängen,
wo die Menschen ihr Leben leben und sich für den
Tourismus nicht verbiegen,
wo das Meer – mein Meer ist!!!
KALABRIEN

und

ganz oben im Norden, zum Schifahren nach Südtirol

Zu guter Letzt
eine Selbstbeschreibung:

Q: Warum ich diesen Beruf mache?
(das frage ich mich in den letzten Monaten tatsächlich auch immer öfter) 😉

A: Aber generell, weil ich Menschen liebe, ALLE Menschen!!!!!!
Weil jeder Tag spannend, anders und nicht vorhersehbar ist.
Weil es hier keinen Stillstand gibt und ich das Gefühl habe, dass mir nie fad werden kann.

Q: Würde ich den Beruf nochmals wählen?

A: Uff …, vor einiger Zeit hätte ich laut und deutlich und ohne zu überlegen, JA gesagt, heute sage ich, uff!

Q: Gibt es etwas, das ich anders machen würde, also wenn ich nochmals 20 wäre?

A: Ja, 4 Kinder bekommen und mich selbständig machen.
Wäre sicher eine super Kombi gewesen 😉!

Q: Wo ich unbedingt noch hin will?

A: Zu den Berggorillas nach Uganda.
und
ohne Plan und Zeitdruck durch Asien und Afrika reisen,
Rucksack statt Koffer,
in Häuser und Kochtöpfe schauen,
Schulen und Kindergärten besuchen,
Heilkräuterwissen der fernen Länder erforschen.
(irgendwann)

HAPPY WEEKEND!

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