„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – Happy Easter

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, … ziemlich sicher kennen Sie den Film mit Bill Murray, der in einer Zeitschleife gefangen ist und jeden Tag immer wieder aufs Neue erlebt, ganz genau gleich wie der vergangene Tag.
Daran musste ich gestern denken. Jetzt sitzen wir, wie vor einem Jahr, wieder in dieser „Lockdown-Schleife“. Lockdown Nr. 4, oder 5???, ich weiß es nun tatsächlich nicht mehr.
Im Film schafft es Bill Murray nach einigen Experimenten die Zeit sinnvoll zu nutzen, jede Wiederholung ein bisschen besser zu machen.

Wäre das nicht ein Ziel für die nächsten Tage oder Wochen?

Versuchen wir die „immer gleichen Tage“ ein bisschen besser und aufregender zu machen, auch wenn wir die eigenen vier Wände nur selten verlassen. Probieren könnten wir es doch!

Die, die mich kennen, wissen, dass ich eine „Listenschreiberin“ bin, oldschool auf Papier. In das Heft kommt dieses Thema, auf den Block jene Idee. (Dass ich Heft und Block gelegentlich nicht finden kann, ist wieder eine andere Geschichte …😉)

Jedenfalls habe ich nun mein „Lockdown-Heft für mehr Abwechslung“ kreiert …, vielleicht ist da auch was für Sie dabei um die Einheitsbrei-Tage-Abende ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten.

BEWEGUNG MACHT GLÜCKLICH, das weiß jeder. Als wir noch kein Home Office hatten, habe ich den täglichen Weg ins Büro extrem genossen. Dafür kalkuliere ich immer genug Zeit ein, um zum Beispiel eine U-Bahn Station früher auszusteigen und den restlichen Weg zu Fuß zu gehen. Vorbei an herrlich riechenden Bäckereien, an Zeitungsverkäufern, an Geschäften, die ich noch nicht kenne. Wenn ich dann im Büro gelandet bin, habe ich schon ein bisschen Bewegung hinter mir und bin auf alle Fälle gut gelaunt.
Das geht auch zu Hause. Bevor wir den Computer aufdrehen: Schuhe an und raus, 20 Minuten spazieren gehen und erst dann mit den Mails beginnen.

LIEBLINGS-MUSIK GIBT ENERGIE! Wie wäre es, statt den immer gleichen Radio Sender aufzudrehen, in alten Schallplatten oder CD´s zu wühlen und seine ehemalige Lieblingsmusik wieder zu aktivieren. Jedes Familienmitglied ist einen Tag dran und darf „SEINE“ Musik raussuchen und spielen. Die Kinder machen natürlich mit, logisch, auch wenn man „Rolf Zuckowski“ oder „Bluatschink“ nicht mehr hören kann. (Bluatschink sind übrigens eh SUPER)

GEMEINSAMES FERNWEHKOCHEN MACHT LUST AUF URLAUB! Wir sehnen uns alle nach Restaurantbesuchen und Urlaub. Kombinieren wir doch beides. Dieser Punkt ist für mich allerdings keine Abwechslung, ich koche mich schon seit Beginn des ersten Lockdowns „Rund um die Welt“ und liebe es. Was ich da alles gelernt habe, von koreanischen Bibimpap, zu irischem Sheppards Pie, bis hin zum japanischen Okonomiyaki. Das Internet ist da wirklich eine unglaubliche Quelle – besonders liebe ich die Kategorie „Streetfood“ – das so unterschiedlich ist wie die Länder selbst.
Ich glaub´ ich könnte schon ein „Rund-um- die Welt Kochbuch“ schreiben“ 😉.

STOPP RAUNZING HILFT BEIM POSITIV DENKEN! In einer Freundinnen Whatsapp Gruppe gibt es den „Stopp Raunzing“ Befehl. Wenn eine beginnt, über etwas in Zusammenhang mit „C“ zu jammern, gibt’s ein STOPP Raunzing. Das ist unsere Lösung, ein bisschen aus der immer gleichen C-Gedankenschleife auszubrechen und stattdessen in die französische Mode-, italienische Kulinarik-, kubanische Salsa-Welt umzuswitchen. Das tut gut!

WIR WÜNSCHEN IHNEN UND IHREN FAMILIEN EIN SCHÖNES OSTERFEST!

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